Bindegewebe stärken

Wie Du Dein schlaffes Bindegewebe nachhaltig straffst!

Krampfadern, Dehnungsstreifen und Orangenhaut sind etwas für alte Leute. So oder so ähnlich wiegeln viele junge Frauen ab, wenn die Sprache auf die omnipräsente Problematik des schwachen Bindegewebes kommt. Ich? Nein, ich achte auf meinen Körper und bekomme diese Probleme nicht, reden sie sich selbst Mut zu.

Doch kaum sind ein paar Jahre vergangen, lugt unter der kurzen Hose die erste Andeutung von Orangenhaut hervor. Es scheint wie verhext, denn gleichzeitig mit der Geburt des ersten Kindes gesellen sich zu allem Überfluss auch noch Dehnungsstreifen und ein paar vorwitzige Krampfadern dazu. Habe ich doch nicht gut genug auf meine Ernährung geachtet, nicht genug für meine Gesundheit getan? Was kann ich tun?

Fragen wie diese füllen ganze Foren und werden oft doch nur unzureichend beantwortet, was die Situation natürlich nicht besser macht und schon zu manch verzweifeltem Versuch geführt hat, die Probleme auf eigene Faust zu beseitigen. Dass das aber in der Regel gründlich in die Hose geht, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht erläutern.

Was du aber in keinem Fall tun solltest, ist den Kopf in den Sand zu stecken, denn es gibt tatsächlich einiges, was du zur Straffung deines Bindegewebes unternehmen kannst. Wir zeigen dir, wie es funktioniert, wo die Ursachen liegen und welche Produkte dir dabei helfen, dein Ziel zu erreichen.

Was ist Bindegewebe überhaupt genau?

Bevor wir dir die Lösung präsentieren, müssen wir allerdings noch ein wenig ausholen und uns zunächst mit dem Bösewicht, dem Bindegewebe, beschäftigen. Nur so wird der Zusammenhang zwischen Ursache, Wirkung und Gegenmaßnahme wirklich klar – du zäumst ein Pferd ja schließlich auch nicht von hinten auf, oder?

Logischerweise starten wir bei der einfacher Frage, was Bindegewebe eigentlich ist und wozu es, abgesehen von der Tatsache Probleme zu verursachen, überhaupt dient. Der Begriff Bindegewebe ist eigentlich irreführend, da er nicht einen einzelnen Gewebetyp mit spezifischen Funktionen beschreibt, sondern gleich ein ganzes Potpourri an unterschiedlichsten Geweben. Dazu zählen beispielsweise Sehnen, Bänder, die Lederhaut des Auges, Fettgewebe, Gelenkknorpel aber auch Knochen.

So unterschiedlich diese Bindegewebe auch sind, so haben sie doch allesamt unterstützende und stabilisierende Aufgaben zu erfüllen. Sie erhalten die Form der inneren Organe, halten die Muskulatur in Position, dienen als Wasserspeicher und stellen für deinen Körper nicht zuletzt einen essenziellen Teil der Immunabwehr dar, zumal dort viele Entzündungs- und Abwehrzellen beheimatet sind. Kennzeichnend ist zudem die netzartige Struktur, die sich je nach Aufgabenbereich aufgrund einer abweichenden Kollagenfaserzusammensetzung straffer oder lockerer gestaltet.

Die Begrifflichkeit des Netzes dabei sogar im übertragenen Sinne durchaus passend, denn im Grunde genommen umgibt das Bindegewebe alle Strukturen unseres Körpers wie ein großes zusammenhängendes Netz und gibt diesem damit nicht nur seine Form, sondern stellt auch den Nährstofftransport zu jeder Körperzelle sicher. Auch wenn es unglaublich scheint, so besteht dein Körper doch durchschnittlich aus 60-70 Prozent Bindegewebe.

Da wir dich nicht in epischer Breite mit weiteren anatomischen und physiologischen Details zum Bindegewebe langweilen wollen, haben wir dir die wichtigsten Facts zu den Grundtypen des Bindegewebes in Form einer kleinen Tabelle zusammengefasst. Denn ganz ohne einen Überblick über die Beschaffenheit und Aufgaben dieser Typen wollen wir dich nicht davonkommen lassen.

BindegewebstypEigenschaftenAufgabenBeispiel
Lockeres Bindegewebe– Enthält viele sogenannte freie Zellen, die vorwiegend aus dem Immunsystem stammen.
– Wird von vielen Nerven und Blutgefäßen auf ihrem Weg zu ihren Zielstrukturen durchlaufen.
– Dient im Körper als Füllgewebe in zahlreichen Zwischenräumen des Organismus.
– Es schützt Organe und hält sie in Position.
– Lockeres Bindegewebe fungiert als Wasserspeicher und Zwischenreservoire für Stoffwechselendprodukte.
– Fettgewebe als Sonderform
Straffes Bindegewebe– Setzt sich aus einem Geflecht parallel angeordneter Kollagenfasern zusammen.
– Durch die Überkreuzung der Kollagenfaserbündel entsteht eine hohe Zugfestigkeit.
– Dient dem Schutz von wichtigen Organen und der Stabilisierung des passiven Bewegungsapparates,– Lederhaut des Auges
– Sehnen
– Bestandteil der Organkapseln
Retikuläres Bindegewebe– Bildet eine dreidimensionale Netzstruktur, die aus retikulären Fasern besteht.– Hauptaufgabe des retikulären Bindegewebes ist es, vor allem Immunabwehrzellen ausreichend Bewegungsraum zu garantieren.– Kommt nur in Knochenmark und lymphatischen Organen wie der Milz und den Lymphknoten vor.
Kollagenes Bindegewebe– Kennzeichnet sich durch ein weites Netz aus flachen, verzweigt angeordneten, Kollagenfasern. – Durch den hohen Gehalt an Hyaluronsäure kann dieser Bindegewebetyp sehr viel Wasser speichern.– Schützt die Blutgefäße in der Nabelschnur vor Abschnürung.
– Schützt die zu- und abfließenden Arterien und Venen im Weichgewebe der Zähne.
– Bestandteil der Zahnpulpa und der Nabelschnur

Was ist eine Bindegewebsschwäche?

In der Theorie funktioniert das Bindegewebe bei den meisten Menschen wunderbar. In der Praxis ist es hingegen so eine Sache mit dem Bindegewebe, denn mit steigendem Alter nimmt dessen Qualität deutlich ab, was anhand optischer Symptome wie Cellulite, Falten und Krampfadern zutage tritt. Dabei handelt es sich aber nicht um einen Streich deines Körpers, um dich zu ärgern, sondern um einen biologischen Zwang.

Die grundlegende Entstehung eines Bindegewebsschwäche ist schnell erklärt, da die Qualität deines Bindegewebes mit der aktuellen Kollagenproduktion deines Organismus steigt und fällt. Aufgrund der Tatsache, dass die Produktion von Kollagen, das ein wichtiger Bestandteil im Bindegewebe ist, mit zunehmendem Alter abnimmt, ist dein Körper leider dazu gezwungen, auf die Prinzipien der Betriebswirtschaft zurückzugreifen.

Dies bedeutet nichts weiter, als dass er versucht nach dem Optimumprinzip zu verfahren und die gegebene Kollagenmenge dort einzusetzen, wo sie den größten Nutzen stiftet. Wie du vielleicht schon vermutet hast, stiftet das Kollagen seinen größten Nutzen zu deinem Leidwesen also nicht unmittelbar unter Haut, sondern im Bereich kritischer Strukturen wie den Gefäßen oder dem Herzen.

Bei einer Bindegewebsschwäche handelt es sich also im Prinzip um einen natürlich fortschreitenden Mangel an Kollagenfasern. In einigen Fällen kann die Bindegewebsschwäche aber auch auf genetische Kollagenmangelerkrankungen wie das Marfan-Syndrom zurückzuführen sein.

Welche Körperpartien können von einer Bindegewebsschwäche betroffen sein?

Es ist eine unbequeme Wahrheit, aber da ein großer Teil unseres Organismus aus Bindegewebe oder bindegewebsartigen Strukturen besteht, ist es kaum vorhersagbar, an welchen Stellen der Körper seinen Hang zu betriebswirtschaftlichen Prinzipien ausübt. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, das unterschiedlichste Körperpartien davon betroffen sein können. Am häufigsten Tritt eine solche Schwäche aber im Bereich der Haut zutage. Besonders betroffen sind dabei:

  • der Po
  • die Oberschenkel
  • die Hüfte
  • der Brustbereich
  • aber auch das Gesicht

Abgesehen davon kann sich der Kollagenmangel, der bei Frauen übrigens deutlich häufiger auftritt als bei Männern, auch auf die inneren Organe auswirken, da die Stützfunktion der umgebenden Strukturen nachlässt.

Was sind die Ursachen für eine Bindegewebsschwäche?

Die Aussage, dass die altersbedingt abnehmende Kollagenproduktion die Ursache für das Entstehen einer Bindegewebsschwäche ist, ist freilich nicht falsch, greift aber zu kurz, da es noch weitere Einflussfaktoren gibt, welche diesen Effekt begünstigen können.

Den ersten Fakt wirst du mit Sicherheit als emanzipatorische Gemeinheit bezeichnen, denn einer der Gründe, warum Frauen deutlich häufiger mit Cellulite, Krampfadern und Dehnungsstreifen zu kämpfen zu haben, ist die Anordnung der Bindegewebsstruktur. Während die Herren der Schöpfung nämlich über mehr gekreuzte Bindegewebsstrukturen verfügen, liegen diese bei Frauen parallel.

In der Praxis hat das zur Folge, dass das Bindegewebe durch wachsende Fettzellen leichter ausgedehnt wird, was unter dem Strich zu unschönen Dellen in der Haut führt. Das war allerdings noch nicht alles, denn die potenziellen Ursachen geben sich die Klinke in die Hand.

Veränderungen des Hormonhaushalts

Alles in unserem Körper steigt und fällt mit dem Gleichgewicht der Hormone. Dementsprechend ist es auch nicht besonders verwunderlich, dass die beiden Hormone Progesteron und Östrogen in der Chemieküche des Organismus auch für die Aufrechterhaltung eines stabilen Bindegewebes verantwortlich sind. Ist nun aber dieses Gleichgewicht gestört, was zum Beispiel im Rahmen einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren der Fall sein kann, wird die Entstehung von schwachem Bindegewebe insbesondere durch einen zu niedrigen Östrogenspiegel begünstigt. Die mechanische Belastung, die eine Schwangerschaft auf das Gewebe ausübt, tut dabei ihr Übriges zur Entstehung von Dehnungsstreifen.

Einnahme bestimmter Medikamente

Einige Medikamente führen im Rahmen einer dauerhaften Einnahme zur Übersäuerung des Körpers. Diese Übersäuerung hat wiederum einen negativen Einfluss auf das Bindegewebe beziehungsweise dessen Struktur. Neben einschlägig bekannten Präparaten wie Kortison zählen dazu jedoch auch eher unverdächtige Vertreter wie der Wirkstoff Acetylsalizylsäure, der in Aspirin und anderen Kopfschmerzmedikamenten enthalten ist.

Genetische Vorbelastung

Es ist natürlich ein wenig gemein, dass eine tendenzielle Bindegewebsschwäche genetisch von den Eltern auf die Kinder übertragbar ist. Damit lässt es sich allerdings noch recht gut zurechtkommen. Deutlich ernster ist hingegen eine genetische Vorbelastung in Form eines Gendefekts wie dem Marfan-Syndrom.

In einem solchen Fall sind Krampfadern, Orangenhaut und Dehnungsstreifen allerdings das geringste Problem. Da sich die mangelhafte Kollagenproduktion auch negativ auf die Stabilität von Arterien und Venen auswirkt, besteht mitunter Lebensgefahr, zumal beispielsweise die Hauptschlagader platzen kann.

Suboptimale Ernährung

In seiner Funktion als Austauschgewebe zwischen Zellen und Blut wird das Bindegewebe von eingehenden Nährstoffen und ausgesonderten Abfallstoffen der Zellen durchlaufen. Zu diesen Abfallstoffen gehören auch Säuren, die insbesondere durch die Verstoffwechslung bestimmter Lebensmittel entstehen.

Zwar ist das Bindegewebe in der Lage, diese Säuren abzutransportieren, fallen jedoch zu hohe Säurekonzentrationen an, werden diese Abfallstoffe im Bindegewebe eingelagert, wobei dieses geschädigt wird. Eine ernährungsbedingte Übersäuerung ist damit einer der häufigsten Gründe für ein schwaches Bindegewebe.

Dabei sind es in erster Linie tierische Lebensmittel, die zur Säurebildung beitragen. Bei den folgenden Lebensmitteln solltest du daher darauf achten, dass du deinen Konsum reduzierst oder die Säurebildung durch basische Lebensmittel ausgleichst.

Säurebildende LebensmittelBasische Lebensmittel
MilchprodukteKnoblauch
FleischZitronen
FischWurzelgemüse
WeizenmehlKartoffeln
HaferflockenPilze
Reis (ungeschält)Walnüsse

Welche Folgen hat eine Bindegewebsschwäche?

Auch wenn diese Aussage in deinen Ohren vielleicht zynisch klingen mag, so sind die meisten Folgen einer Bindegewebsschwäche doch zum Glück nur optischer Natur und haben keinen signifikanten Einfluss auf deine Gesundheit. Dazu zählen neben Dehnungsstreifen auch die sogenannten Besenreiser sowie Orangenhaut (Cellulite). Die Charakteristika dieser medizinisch unbedenklichen Symptome kannst du der folgenden Infobox entnehmen.

Dehnungsstreifen

Die im medizinischen Bereich auch als Stria cutis distensae bezeichneten Dehnungsstreifen sind auf die Dehnung der Haut zurückzuführen. Meist tritt dieses Symptom auf, wenn die Haut und das Bindegewebe durch eine Schwangerschaft oder die rapide Gewichtszunahme entweder in Form der Zunahme von Fett oder Muskulatur schneller gedehnt werden, als sich das Gewebe anpassen kann.

Cellulite

Cellulite oder auch Orangenhaut tritt in der Regel infolge einer hormonell bedingten Bindegewebsschwäche auf, im Rahmen derer Fettzellen durch das geschwächte Bindegewebe hindurch bis zur Hautoberfläche vordringen und die charakteristischen Dellen ausbilden.

Besenreiser

Besenreiser sind vor allem bei Frauen ein zuverlässiger Indikator für schwaches Bindegewebe. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um kleine unter der Haut sichtbare Venen, die die Form von kleinen Ästen haben und auf eine Veranlagung für Krampfadern hindeuten können.

Hat eine Bindegewebsschwäche auch medizinische Folgen?

Während Cellulite, Dehnungsstreifen und Co harmlos sind, gib es jedoch auch einige bindegewebsbedingte Probleme, die sehr ernst genommen werden müssen. Überraschenderweise sind Krampfadern, die rein optisch nichts weiter als oberflächlich geschlängelte Venen sind, nicht immer so harmlos, wie du vielleicht glaubst. Von der Bindegewebsschwäche sind nämlich in vielen Fällen auch die Venenklappen betroffen, wodurch Blutstauungen und Wassereinlagerungen begünstigt werden.

Ein weiteres Problem, das sich aus schwachem Bindegewebe ergeben kann, ist die Gebärmuttersenkung. In besonders schlimmen Fällen bewirkt die nachlassende Zugkraft der Bänder, die die Gebärmutter in Position halten, den ganzen oder teilweisen Austritt des Organs aus der Vagina. Diese Fälle sind allerdings selten.

Darüber hinaus kommt es vermehrt zu sogenannten Hernien, die im Grunde einen Bruch der Eingeweide bezeichnen. Durch zu schwaches Bindegewebe kann es dabei zum Bruch der Bauchwand oder des Zwerchfells kommen, was den Austritt beziehungsweise die Abschnürung von Teilen der inneren Organe zur Folge hat. Es liegt auf der Hand, dass derartige Beschwerden in jedem Fall behandelt werden müssen.

Was kann ich gegen schwaches Bindegewebe unternehmen?

Wenn du dein Bindegewebe straffen möchtest, musst du dich nicht gleich unters Messer legen, denn es gibt durchaus Alternativen, mit denen du zunächst versuchen solltest, eventuell vorhandenen Symptomen entgegenzuwirken beziehungsweise diesen vorzubeugen. Da ein großer Teil der Bindegewebsschwäche aber auf deinen genetischen Voraussetzungen beruht, ist eine gänzliche Ursachentherapie leider nicht möglich. Die folgenden Tipps sollten dich allerdings dabei unterstützen, der Orangenhaut den Kampf anzusagen.

Achte auf deine Ernährung

Eine sehr wirkungsvolle Methode, mit deren Hilfe du dein Bindegewebe unterstützen kannst, ist eine bewusste Ernährung, im Rahmen derer du auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen säurebildenden und basischen Lebensmitteln achtest. Versuche dabei vor allem auf tierische Fette sowie raffinierten Zucker zu verzichten.

Damit entlastest du deinen Organismus und sorgst dafür, dass deutlich weniger strukturschädliche Säuren im Bindegewebe abgelagert werden.[1] Frisches Obst und Gemüse spielt dabei eine entscheidende Rolle, da nicht nur die basenbildenden Eigenschaften von Interesse sind, sondern auch die darin enthaltenen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

Da die Strapazierfähigkeit des Bindegewebes in erheblichem Maße von der Hydrierung des Gewebes abhängig ist, solltest du immer darauf achten, täglich mindestens zwei Liter Wasser zu trinken. Nur so kann dein Körper auch die Stoffwechselendprodukte, die sich im Bindegewebe ablagern, vernünftig über die Nieren abtransportieren.

Welche Rolle spielen Nahrungsergänzungsmittel bei Bindegewebsschwäche?

Abseits der klassischen Ernährung versprechen unzählige Produkte, einen positiven Einfluss auf die Struktur deines Bindegewebes zu haben. Leider nur handelt es sich bei dem angepriesenen Stein der Weisen nur in den seltensten Fällen um ein tatsächlich wirkungsvolles Produkt.

PRIMAL COLLAGEN Protein Pulver

Eines dieser Nahrungsergänzungsmittel, dessen Wirksamkeit sowohl durch Studien als auch durch mehrere hundert positive Kundenrezensionen bestätigt werden konnte, ist das PRIMAL COLLAGEN Protein Pulver aus dem Hause Primal State. Dabei handelt es sich um ein extrazelluläres Strukturprotein, das die Regeneration von kollagenem Bindegewebe durch die Stimulation der Kollagen-Synthese fördert und auch die Produktion von Hyaluronsäure anregt.

Letztere sorgt unter anderem dafür, dass dein Bindegewebe ausreichend Flüssigkeit aufnehmen kann, wodurch dieses an Elastizität gewinnt.[2] Auch konnte durch eine Studie des Instituts für Dermatologie an der Universität Kiel nachgewiesen werden, dass sich durch den Einsatz des enthaltenen Nährstoffs die Faltentiefe in der Haut signifikant reduzieren lässt.[3]

Hilft das Produkt wirklich?

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse scheinen im Hinblick auf den Einsatz von Kollagen-Hydrolysat eindeutig zu sein. Entscheidend ist jedoch immer die Praxis. Und auch unter diesem Gesichtspunkt kann insbesondere das PRIMAL COLLAGEN Protein Pulver überzeugen. Zahlreiche Kunden berichten davon, dass sich beispielsweise die Hydrierung von Haut und Haaren bereits binnen weniger Tage deutlich verbessert und damit beispielsweise auch Falten weniger stark sichtbar sind. Es scheint sich also durchaus zu lohnen, das Produkt einmal auszuprobieren.

Wo kann ich das PRIMAL COLLAGEN Protein Pulver kaufen?

Das Produkt wird primär online vertrieben. Dort erfreut es sich allerdings einer solchen Beliebtheit, dass es sowohl bei Amazon als auch in diversen anderen Shops regelmäßig ausverkauft ist, und du mit dementsprechenden Wartezeiten rechnen musst, bis das PRIMAL COLLAGEN Protein Pulver wieder lieferbar ist. Allerdings gibt es auf dem Markt auch ein paar Alternativprodukte, mit denen du ähnliche Erfolge erzielen kannst:

[asa]B00ZD7DOOY[/asa]
[asa]B003JT6ISW[/asa]
[asa]B01D8J37O0[/asa]

Hilf deinem Bindegewebe mit Bewegung auf die Sprünge

Natürlich solltest du dich nicht nur auf mehr oder weniger passive Maßnahmen zur Straffung deines Bindegewebes verlassen, sondern auch selbst aktiv werden. Sport ist dabei das Mittel der Wahl, um das Bindegewebe zu stärken und darüber hinaus überschüssiges Körperfett abzubauen. Anders als du womöglich vermutest, liegt der Heilige Gral aber nicht im Ausdauersport allein, sondern vielmehr in einer Mischung aus diesem und einem ausgeglichenen Krafttraining.

Warum Krafttraining? Ganz einfach. Das Krafttraining sorgt dafür, dass dein Körper zusätzliche Muskulatur aufbaut, deren Volumen deine Körperkontur formt, indem die durch die Bindegewebsschwäche geschaffenen Räume ausgefüllt werden. In der Folge bietet es sich an, wenn du 2-3 Mal pro Woche ein Ausdauertraining betreibst und dieses durch eine wöchentliche Einheit im Kraftraum zu ergänzt.

Ergreife durchblutungsfördernde Maßnahmen

Wenn du dein Bindegewebe effektiv straffen möchtest, solltest du in jedem Fall auch zu anderweitigen Maßnahmen greifen, die die Durchblutung des Gewebes fördern, sodass erstens Lymphflüssigkeit abtransportiert werden kann und sich zweitens die Makro- und Mikronährstoffversorgung jeder einzelnen Zelle verbessert.

Als besonders hilfreich gegen Bindegewebsschwäche haben sich neben Massagen und durchblutungsfördernden Hautpflegecremes auch warm-kalte Wechselduschen erwiesen.[4] Dabei richtest du den Duschstrahl auf die betroffene Partie und duschst deine Haut im Wechsel mit warmem und kaltem Wasser ab. Vier bis fünf Durchgänge sind dabei ausreichend.

Und was, wenn das alles nichts bringt?

Ist dein Bindegewebe durch eine Schwangerschaft oder eine starke Gewichtsreduktion mechanisch so stark belastet worden, dass keine der genannten Maßnahmen greift, bleibt immer noch der Gang zum Schönheitschirurgen als letzter Notnagel übrig. Eine operative Bauchdecken-, Oberschenkel- oder Oberarmstraffung kann dabei wahre Wunder bewirken, wenngleich derartige Eingriffe nicht billig sind.


Quellen und weiterführende Links: