Whey Protein zum Muskelaufbau

Whey Protein stärkt durch wertvolle Aminosäuren das Immunsystem des Körpers

Whey Protein wird aus der Milch gewonnen und zeichnet sich durch seinen großen Anteil an Amninosäuren sowie eine hohe biologische Wertigkeit aus. Beim Prozess der Käseherstellung trennt sich die Molke vom Casein und kann dient als Aussgangsstoff zur Erstellung von Whey Protein.

 Zusammensetzung von Whey Protein

Das Whey Protein wird von verschiedenen Aminosäuren gebildet, deren genaue Zusammensetzung von der Herkunft der Milch und der Produktionsmethode abhängig ist. Zu den hauptsächlichen Inhaltsstoffen gehören:

  • Beta Lactogolobulin
  • Alpha-Lactalbumin
  • Immunoglobulin
  • Lactoferrin

Der besondere Anteil an BCAAs wird besonders bei Sportlern geschätzt.

Wozu dient Whey Protein?

Whey Protein stärkt durch wertvolle Aminosäuren das Immunsystem des Körpers und trägt außerdem zum Muskelaufbau bei. Deshalb wird Whey Protein auch besonders von Sportlern sowie von allen, die Muskelmasse aufbauen möchten, geschätzt. Eine anstrengende Trainingsroutine erfordert eine hohe Energieversorgung.

Hat der Körper Energiereserven aus Fett- und Kohlenhydratenspeichern aufgebaut, so beginnt es, das in den Muskeln eingelagerte Eiweiß zu verzehren. Um diesem Verlust entgegenzuwirken und stets einen ausreichenden Eiweißspiegel zum Aufbau von Muskulatur zur Verfügung zu haben, kann Whey Protein vor und nach dem Training verzehrt werden.

Verschiedene Darreichungsformen von Whey Protein

Whey Protein wird in verschiedenen Varianten angeboten, zu denen die folgenden gehören:

  • Konzentrat
  • Isolat
  • Hydrolysat

Das Konzentrat wird durch einen Ultrafiltrationsprozess aus der Molke gewonnen, durch den ein etwa 80 % reines Eiweißpulver entsteht, das über 10 % des zum Muskelaufbau wichtigen BCAA Leucin enthält. Konzentrat ist die günstigste Darreichungform von Whey Protein. Das Whey Isolat verfügt über eine höhere Reinheit als das Konzentrat und enthält weniger Fette und andere Rückstände als das Konzentrat.

Das Whey Protein Hydrolysat wird noch einmal speziell aufbereitet. Neben einem besonders hohen Reinheitsgrad verfügt es über besonders kurze Peptidketten, die vom Körper leicht aufgenommen werden können. Hydrlysat wird oft in Tablettenform angeboten und bietet durch seine hohe Bioverfügbarkeit die Möglichkeit, schnell einen zusätzlichen Eiweißschub bereitzustellen.

Für den Verbraucher sind die deutlich preisgünstigeren Konzentrate in der Regel eine ideale Art, um in den Genuss von zusätzlichen Aminosäuren zu kommen.

Tipp: Beim Kauf von Whey Protein sollte man einen Blick auf die Inhaltsangabe auf der Packung werfen und sich versichern, dass es sich um reines Whey Protein handelt.

Die richtige Anwendung von Whey Protein

Die Einnahme von Whey Protein kann zu verschiedenen Zeiten stattfinden. Für viele Sportler ist die beste Zeit für einen Shake mit Whey Proteinen direkt nach dem Training, wenn die Energiespeicher des Körpers geleert sind und das muskelbildende Protein ausgezeichnet aufnehmen können. Aber auch morgens früh wir Whey Protein gern eingenommen, um nach der Schlafphase den Muskeln Proteine zum verstoffwechseln bereit zu stellen. Im Bezug auf die Einnahmemenge und Zubereitung sollte man sich nach den Angaben auf der Packung richten.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Einnahme von Whey Protein?

Whey Protein ist in der Regel sehr gut verträglich und es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Personen mit einer Laktose Intoleranz sollten darauf achten, nur besonders reines Isolat zu konsumieren, das einen Laktoseanteil von weniger als 1 % hat, da es sonst zu Unverträglichkeit kommen kann. Personen die gegen Molke allergisch sind, sollten Whey Protein nicht verzehren. Schwangere und auch Kinder können Whey Protein unbedenklich einnehmen, da es gut verdaulich und leicht ist.


Quellen und weiterführende Links: